HSG Großen-Buseck/Beuern II - HSG Lumdatal III 22:23 (10:13)

Florian Hirschmann
29. August 2026
Udo Richebächer
Unnötige Derbyniederlage für die Busecker Herzbuben
Das hatte sich das Trainerteam Thiele/Weber sicherlich anders vorgestellt. Ausgerechnet im Rahmen des Spanferkelturniers leistete sich die Zweite eine vermeidbare Niederlage gegen die HSG Lumdatal III. Dabei erwischten die Blauen den besseren Start und waren in den ersten zehn Minuten die bessere Mannschaft. Danach schlichen sich aber in der Offensive kleinere Ungenauigkeiten ein während die neue Defensivtaktik noch so gar nicht klappen wollte. Beides zusammen bauten die Gäste auf, die das Spiel drehten und nach 20 Minuten bereits mit 7:11 in Führung lagen. Für den Rest der ersten Hälfte lief bei den Buseckern nicht mehr allzuviel zusammen, lediglich der Drei-Tore-Rückstand zur Pause mit 10:13 machte Hoffnung, dass im zweiten Durchgang die Busecker besser ins Rollen kommen und das Spiel drehen könnten.
Danach sah es zunächst nicht aus, denn nach nur vier Minuten hatte Lumdatal auf 11:16 erhöht, in der 39. Minute gar auf 13:19. Die Busecker Herzbuben auch in dieser Phase offensiv zu hektisch, mit zu vielen überhasteten Abschlüssen aus dem Rückraum und einigen unnötigen Ballverlusten. In der Schlussphase berappelten sich die Busecker, auch durch die wieder auflebende Unterstützung der Zuschauer, und kämpften sich heran bis auf einen Treffer. In einer dramatischen Schlussphase, quasi in letzter Sekunde bekam die heimische HSG dann noch die Chance auf den Ausgleich per Siebenmeter, den jedoch der Torhüter der Lumdataler mit Hilfe des Pfostens leider entschärfen konnte. Nach dem Spiel war Kapitän Fabian Weller leider nicht für ein Statement zu erreichen.
Positiv zu erwähnen bleibt das Debüt des A-Jugendlichen Kieran Gaspar Dörr, mit dem ein weiteres Eigengewächs Spielzeit bei der Zweiten erhielt. Zudem stand erstmals seit seinem über drei Jahre dauernden Sabbatical wieder Antonio Maluka im Team.
Diese Niederlage war zwar vermeidbar, ist aber für die Busecker Ambitionen auf die Wutz kein Beinbruch, denn mit einem 2-Tore-Sieg am kommenden Donnerstag gegen die TSF Heuchelheim II können die Mannen von Dennis Thiele und Philip Weber noch das Finalticket buchen. Dann wird aber eine Leistungssteigerung in allen Mannschaftsteilen notwendig sein - sowie die Unterstützung von den Rängen.
Für die HSG spielten: Robin Mayer, Felix Stephan (Tor), Lius Janoth (4), Fynn Richebächer, Fabian Weller, Marius Schwalb, Tom Esch (5), Kevin Hez (1), Christian Hez (2), Arne Hilbrich (1), Leon Casimir (3), Antonio Maluka, Kieran Gaspar Dörr (1), Raik Spies (4), Ole Amberg, Dennis Gomes Marques (1/1)



